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Der „grönemeyerische“ Charme

GROENLAND / Schweiz

(Quelle: wz/rro. Photo: Snaplife)

Am Donnerstagabend startete die 12. Ausgabe der Powermesse in der Litternahalle in Visp/Schweiz.
In diesem Jahre steht alles im Zeichen des Rock n’ Roll. AC/DC, Red Hot Chili Peppers oder wie gestern Herbert Grönemeyer heissen so die Headliner. Zumindest in der Form als Coverband.
Im gut gefüllten Hockeytempel von Visp, gab es schon am ersten Abend einen wichtigen Grund zum Feiern:
Als erste internationale Coverband der diesjährigen Powermesse war Grönland aus Deutschland zu Gast in Visp. Die Gruppe um Sänger Bernd Wuttke kommt aus dem Bundesland Thüringen, welches schon grosse Hits wie den „Holzmichel“ hervorgebracht hat. Am Donnerstagabend stand aber glücklicherweise das Leben eines anderen Manns im Vordergrund: Herbert Grönemeyer, der wohl wichtigste deutsche Musiker der Neuzeit. Grönland betrat die Bühne in Visp mit dem Lied „Bochum“, welches eine Ode an die Heimatstadt Grönemeyers darstellt. Man bemerkte schon bei diesem Lied, dass die Band sehr nah am Original liegt. Auch wenn das Aussehen des Sängers doch eher an eine PUR-Coverband erinnerte, machte er seinen Job sehr gut. Schon bald konnte er ein paar Damen motivieren, doch ein bisschen näher an die Bühne zu treten. Der „grönemeyerische“ Charme wurde also ebenfalls kopiert. In der Folge gab’s die grössten Hits Herberts zu Hören und diese wurden musikalisch sehr fein umgesetzt. Der Eisbär beim Lied „Mensch“ war Ausdruck dieser Präzision. Den vielen etwas älteren Zuhörer/innen gefiel das Konzert von Grönland und half ein bisschen die Wartezeit auf das demnächst erscheinende neue Album Grönemeyers zu verkürzen.


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