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*.........stimmlich ganz nah am Original und optisch weit daneben

BWW - SOLO / Uniball Osnabrück

Uni-Ball Osnabrück:

Eleganz, Top-Musik und Stimmung im heißesten Hörsaal der Welt 

Osnabrück - Der heißeste Hörsaal der Welt! Das Alando Palais war am Samstag magnetisch aufgeladen, ab spätestens 22.22 Uhr knisterte es auf allen Ebenen des festlich dekorierten Hauses.
Der Osnabrücker Uni-Ball war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Karibische Klänge, Rock, Charthits und ein „Grönemeyer“ mit Eisbär – das Programm war trefflich gemixt. 
Rund 2000 feierfreudige Studierende, Hochschulmitarbeiter und sonstige Partybegeisterte machten am Samstag die Nacht der Universität zum festlichen Highlight der Saison. Eröffnet wurde der Abend (20 Uhr ist als Anpfiffzeit wohl zu früh) von der Münchener Band „DisSona”, die mit Songs von Leonard Cohen und Kris Kristoffersen die ersten Tanzbeinschwinger auf die Tanzfläche lockte.
Im Anschluss sorgten „showline” und „b-free” mit Charthits und Klassikern für reichlich Abwechslung auf dem Parkett. Durch den Abend führte am Samstag zum sechsten Mal die Osnabrücker Uni-Absolventin Svenja Mettlach, die inzwischen als Redakteurin für den WDR tätig ist.
Sie macht ihre Sache toll und lässt sich auch nicht aus der Ruhe bringen, wenn ihr – wie ein Engel auf der Treppe stehen – mal seitens der mit sich selbst beschäftigten Masse der komplette Charme der Ignoranz entgegenschlägt. „Wir sind glücklich, dass es uns wieder einmal gelungen ist, eine stilvolle Veranstaltung auszurichten, die nicht nur bei unseren Studierenden, sondern auch darüber hinaus Begeisterung findet”, so Universitätspräsident Prof. Dr. Claus Rollinger.
Auch das übrige Programm konnte sich wahrlich sehen lassen: In der Lobby zeigte ein flotter (unheimlich inspirierter) Dreier aus dem Ensemble des Theaters Osnabrück eine ungewöhnlich auklärerische Comedy-Version von Shakespeares „Romeo und Julia” mit musikalischen Einlagen von Schlager bis Musical. Das hätte man als Late-Night-Special ruhig auch noch mal um 2 Uhr zeigen können …
Ein weiteres Highlight stellte der Auftritt der Konrad Kater Kapelle dar, die das Alando Palais mit karibischen Klängen verzauberte. Passend dazu wurde von der Tanzgruppe „Los Pulpos Salseros” ein Salsa-Schnupperkurs angeboten.

Um Mitternacht folgte dann das „Grönemeyer-Special”, der Thüringer Bernd W. Wuttke war stimmlich ganz nah am Original und optisch weit daneben (das hat seinen Reiz).
Mit „Bochum“ und „Mensch“ – natürlich mit Eisbär-Einsatz! – setzte er gleich alles auf eine Karte, jede Menge weiterer Hits und auch (mutig!) Balladen folgten. Passend zur beliebtesten Mensa-Speise wurde auch die „Currywurst” besungen, die dann auch freudig am Büfett vernascht wurde. Das motivierte auch die letzten Feierwütigen, die noch bis halb sechs mit den Late-Night-DJs Arne und Björn weitertanzten. Wunderbar!
Und im nächsten Jahr? Ball-Impressario Dr. Hans-Jürgen Unverfehrt schmiedete mit einigen beteiligten Musikern schon Pläne. Eine Ina Müller als Nachtdozentin wäre nicht übel. Ein „BEAT-CLUB-Musikladen“ mit akademischen Gogo-Girls wurde als Geheimtipp gehandelt. Das ganze Leben ist halt ein Quiz – und mitunter auch eine Klausur...


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